Foundation of KSL

Kupfererkundung in der Lausitz: Internationales Bergbauunternehmen Minera S.A. bestellt den Bergassessor Dr. Eike von der Linden zum Geschäftsführer der neu gegründeten Firma KSL. Das internationale Bergbauunternehmen Minera S.A. benannte den Bergassessor Dr.-Ing. Eike von der Linden als Vorsitzenden der Geschäfts­führung der kürzlich gegründeten Firma KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH. KSL wurde am 10. September 2007 als 100%ige Tochtergesellschaft von Minera S.A. für die Erkundung von Kupfer­erz gegründet, nachdem die Behörden in Brandenburg und Sachsen Minera im Juni 2007 die Aufsuchungs-erlaubnis für das Feld Spremberg-Graustein-Schleife in der Lausitz erteilt hatten. KSL wird über eine Betreibervollmacht seitens Minera beauftragt, die entsprechenden Aufsuchungs­arbeiten durchzuführen. Nach Erhalt der notwendigen Genehmigungen plant KSL in 2008 die Durchführung von Bohrungen sowie geophysikalische Messungen, um bereits vorerkundete Kupfer­erz­vorräte zu verifizieren und darüber hinaus weitere Vorräte zu erkunden. Derzeitiger Firmensitz von KSL ist Berlin, die Eröffnung einer Niederlassung in Spremberg ist für Mitte 2008 vorgesehen.

Hierzu Fernando Candia, Vorstandsmitglied bei Minera S.A.: "Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Eike von der Linden für unser Kupferexporationsprojekt in der Lausitz gewinnen konnten. Von der Linden zählt zu den international renommiertesten Bergbauexperten und verfügt über weit reichende Erfahrung im deutschen Bergbau. Wir sind überzeugt, dass wir unser ehrgeiziges Vorhaben mit seiner Expertise und seinem Wissen schnell und effizient voranbringen können."

Kupfererkundung in der Lausitz

Die Kupfererzvorkommen in der Lausitz wurden bereits zu DDR-Zeiten erkundet. Als Ergebnis der damaligen Untersuchungen wurden in einer Tiefe zwischen 800 und 1.300 Metern hochwertige Kupfererzvorräte vom Typ Kupferschiefer in den Erzfeldern Spremberg-Graustein-Schleife im Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen entdeckt. Mit einer Länge von 15 km und einer Breite von bis zu 3 km wurde das gesamte Erzvorkom­men auf etwa 100 Millionen Tonnen Kupfererz mit 1,5 Millionen Tonnen Kupfermetall geschätzt.

Im Juni 2007 wurde Minera die Aufsuchungserlaubnis für die Felder Spremberg und Graustein durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe in Brandenburg und für das Feld Schleife durch das Sächsische Oberbergamt erteilt. Die Erlaubnis für die Aufsuchung gilt für 18 Monate. Ziel der Erkundung ist die Erstellung einer Studie zur Prüfung der technischen Machbar­keit und Wirtschaftlichkeit des Vorhabens sowie die Genehmigung eines entsprechenden Berg­bauprojekts. Für die Aufsuchung, die Feasibility Study und die Genehmigungsverfahren zum Bau und Betrieb eines Kupferbergwerks in der Region Spremberg-Graustein-Schleife hat Minera ein Budget von insgesamt 22 Millionen Euro vorgesehen.

Dr. Eike von der Linden

Bergassessor Eike von der Linden ist ein international anerkannter Experte im Bergbau und in der Finanzierung von Bergwerksprojekten. Seit 1985 ist er als unabhängiger Berater für nationale und internationale Banken tätig, sowie auch für Investoren, Betreiber von Bergwerken und Verarbeitungsbetriebe. Beauftragt wurde er unter anderem für die Durchführung von Feasibility Studies, Projekt- und Risikobewertungen sowie Projekt-Finanzierungen.

Seit 2006 ist von der Linden Mitglied des Beirats des Blackfish-Investec Resources Fund und Aufsichtsratsmitglied der Firmen GLR Resources, Schüllermann und Partner AG, sowie Jordan Energy and Mining Ltd., wo er zugleich als technischer Direktor tätig ist.

Ehrenamtlich ist er Vorsitzender des Kuratoriums der GeoUnion-Alfred-Wegener-Stiftung, eine führende deutsche Institution der Geowissenschaften. Darüber hinaus ist er Kuratoriumsmitglied der Montan-Stiftung, eine Partnerinstitution der Gesellschaft für Bergbau, Metallurgie, Rohstoff- und Umwelttechnik e.V sowie der Freunde der TU Clausthal, wo er derzeit Financial Engineering unterrichtet. Seine berufliche Karriere begann er nach der Promotion an der TU Clausthal in angesehenen Unternehmen der Metall- und Bergbauindustrie wie die frühere Metallgesellschaft AG und die Lurgi AG.

Über Minera S.A.

Minera S.A. ist eine Holding, die auf die Erkundung und den Abbau von Mineralen spezialisiert ist. Zusammen mit ihren Vorgängerunternehmen ver­fügt Minera über mehr als 45 Jahre Erfahrung in der Lagerstättenerkundung sowie im Betrieb von Bergwerken, Verhüttungsanlagen und Raffinerien. Der Schwerpunkt liegt auf den Metallen Blei, Gold, Kupfer, Silber, Zink und Zinn, die vorrangig in Südamerika erkundet und gewonnen werden.

Derzeit sind die Andean Resources S.A., die International Finance Corporation, ein Mitglied der Weltbank-Grup­pe, sowie Minderheitsaktionäre an Minera beteiligt. Zusammen besitzt die Holding eine Anzahl an Unternehmen und Beteiligungen im Bergbausektor. Gegründet wurde die Firma 1962 in Panama.

Alle Bergbauprojekte von Minera erfüllen die Anforderungen der Europä­ischen Union. Eine Arbeitsgruppe stellt sicher, dass international anerkannte Gruben-, Arbeitssicherheits- und Umweltstandards eingehalten werden. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen nachhaltige Beziehungen zu den Regionen, in denen die jeweiligen Projekte beheimatet sind.

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