Projektberichte und Factsheet

Als potenzieller Investor, Investmentanalyst oder Pressevertreter finden Sie hier weitere Informationen über das Projekt Kupferschiefer Lausitz und seine Entwicklungen:

Geologie der Lagerstätte

Die polymetallische Kupferlagerstätte der KSL befindet sich im Bereich des sogenannten Zentraleuropäischen Kupfergürtels, welcher eine Fläche von 600.000 km² einnimmt und von Großbritannien über die Niederlande, Deutschland und Polen bis ins Baltikum reicht. Der vererzte Kupferschiefer ist zumeist geringmächtig zwischen 0,3 bis 1,0 mb ausgebildet und marin sedimentär gebildet worden. Lithologisch handelt es sich beim Kupferschiefer um einen bituminösen Kalkmergelstein. Die Mineralisation vom Typ "Kupferschiefer" ist an die Hauptabsenkungsphase der Mitteleuropäschen Senke zwischen höherem Oberrotliegenden und Buntsandstein gebunden. Die Sulfidmineralisation an der Zechsteinbasis erfolgte poystadial in den Stadien Syngenese, Frühdiagenese, Spätdiagenese und Epigenese. Die Erzmineralisation wird geprägt durch verschieden Kupferminerale. Daneben sind Blei-, Zink- und Silberminerale sowie etwas Gold von Bedeutung. Die Mineralisation erfolgte in 3 unterschiedlichen Gesteinsschichten innerhalb der Werra-Serie an der Basis des Zechsteins: In den Karbonaten, dem eigentlichen Kupferschiefer und den Sandsteinen.

Der Kupferschiefer wurde bereits seit dem frühen Mittelalter, z.B. im Mansfelder Revier, auf Silber und Kupfer abgebaut.

Die Datengrundlage zur Kupferlagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife bilden insgesamt 164 Bohrungen inclusive den Ablenkerbohrungen. Dabei konnte in 52 Bohrungen eine Buntmetallvererzung nachgewiesen werden. Nach der letzten Bohrkampagne von 2009 bis 2010 wurde ein abschließender Lagerstättenbericht "Technical Resource Report Spremberg-Graustein-Schleife" durch die Firma SGS Canada Inc. - Geostat nach dem internationalen Standard NI 43-101 erstellt.

Bei einem Cut-off-grade (COG) von 0,7 % Cu konnten 115 Mio. t Erz als "indicated resources" mit 1,47 % Cu, 24,1 g/t Ag, 0,21 % Pb, 0,09 % Zn und 0,14 g/t Au sowie 14,5 Mio. t als "inferred resources" mit 1,46 % Cu, 29,9 g/t Ag, 0,28 % Pb, 0,07 % Zn und 0,03 g/t Au (insgesmat 1,89 % Kupferäquivalent CuEQ) nachgewiesen und klassifiziert werden.

Weitere Bohrungen sind geplant un die Ressourcen zu erhöhen und damit eine abschließende Feasibility Studie zu unterstützen.

Kupferschieferlausitz

KSL