Antragskonferenz

Am heutigen Mittwoch, 6. Juni 2012, hat in Cottbus die Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren für das Kupfererzbergwerk der KSL Kupferschiefer Lausitz stattgefunden. Dazu hatte die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg (GL) die KSL als Antragsteller, das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe in Brandenburg (LBGR) sowie alle Träger öffentlicher Belange geladen.

Nachdem die KSL in den vergangenen Jahren die Lagerstätte durch Bohrungen und eine seismische Untersuchung erkundet hat, wird die Gemeinsame Landesplanungsabteilung nun ein Raumordnungsverfahren durchführen. Die Antragskonferenz bildet dazu den Auftakt, bei dem der Rahmen für die umweltfachlichen Untersuchungen in Zusammenhang mit dem Bergwerksprojekt abgesteckt wird. Dieser Verfahrensschritt ist eine notwendige Voraussetzung für weitere Genehmigungen auf dem Weg zur möglichen Errichtung des Bergwerks.

Thomas Lautsch, Geschäftsführer der KSL Kupferschiefer Lausitz, blickt zuversichtlich auf diesen Meilenstein für das Kupferprojekt: Mit dem anstehenden Raumordnungsverfahren wird die KSL in die nächste Planungsphase eintreten. Wir freuen uns auf den Beginn des Verfahrens und versprechen uns davon eine Klärung vieler wesentlicher Fragen, die dem Projekt eine größere Planungssicherheit bescheren wird. Ganz besonders freuen wir uns auf den Dialog mit der Bevölkerung, in den wir mit der kommenden Bürgerinformationsveranstaltung eintreten. Die in den nun anstehenden Genehmigungsverfahren beschriebenen Lösungen beeinflussen die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens, die zusammen mit den verschiedenen folgenden Genehmigungen die Grundlage für den Erfolg des Projekts bildet.

KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH

Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH ist ein Bergbauunternehmen in der Mitte Europas. Es ist ausgerichtet auf den Abbau von Kupfererz in der Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife im brandenburgischen Spree-Neiße-Kreis sowie einem angrenzenden Gebiet in Sachsen. Seit September 2009 wurden drei Erkundungsbohrungen im Erlaubnisfeld durchgeführt. Im Mai 2010 wurde der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH der Abbau der Lagerstätte durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) in Cottbus bewilligt. Anfang 2011 erteilte das Sächsische Oberbergamt in Freiberg die Bewilligung für den sächsischen Teil der Lagerstätte. Zwischen Februar und März 2011 wurden im Auftrag der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH seismische Erkundungen im Gebiet Spremberg durchgeführt. Im Juni 2012 hat die Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren für das Kupferbergwerk Spremberg stattgefunden.

Weitere Informationen unter www.kupferschieferlausitz.com.

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