Erfolgreicher Abschluss der seismischen Erkundungen

Planmäßig wurden in den vergangenen Tagen die seismischen Erkundungsarbeiten der KSL Kupferschiefer Lausitz im Gebiet rund um die Gemeinden Spremberg, Graustein und Schleife abgeschlossen. Die seit Anfang Februar andauernden Messungen mithilfe von Vibrationsfahrzeugen konnten dank des guten Wetters der vergangenen Wochen sogar einige Tage vor dem geplanten Abschlussdatum beendet werden. Die Arbeiten, die von der Essener Firma DMT GmbH und Co. KG im Auftrag der KSL Kupferschiefer Lausitz durchgeführt wurden, verliefen reibungslos.
Die Untersuchung des tiefen Untergrunds dient der vollständigen Darstellung des Erzkörpers. Damit können die wesentlichen Bestandteile des Grubengebäudes, wie Schächte, Strecken und Abbaubetriebspunkte geplant werden. Genaue Ergebnisse werden im Spätsommer erwartet.
"Wir freuen uns, dass die seismischen Untersuchungen plangemäß verlaufen sind und wir mit der Firma DMT einen so professionellen Partner engagiert haben. Nun warten wir gespannt auf die Ergebnisse, mit denen wir das Kupfer-Projekt in der Lausitz weiter vorantreiben möchten. Ganz besonders haben wir uns in den vergangenen Wochen über das Interesse und die Unterstützung der Bevölkerung gefreut", so Dr. Thomas Lautsch, Geschäftsführer der KSL Kupferschiefer Lausitz.

Zahlen der seismischen Untersuchungen

Im Rahmen der Erkundungen des Untergrunds waren insgesamt fünf Vibrationsfahrzeuge der Firma DMT in einem Gebiet von 80 Quadratkilometern rund um die Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife unterwegs. In einem Zeitraum von 43 Tagen haben die Vibrationsfahrzeuge sowie die vielen PKW der Messtrupps zusammen 82.350 Kilometer zurückgelegt. Die Messkabel wurden über eine Gesamtlänge von 345.000 Metern ausgelegt. An 6.800 Punkten wurden per Vibration Signale in den Untergrund abgegeben. Zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends waren 92 Mitarbeiter der Firma DMT im Einsatz.

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