KSL und BTU unterzeichnen Kooperationsvertrag

Vorstellung von Cottbus im Rahmen der BTU-Energie-Woche

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) und KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH (KSL) haben einen Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit in Forschung und Lehre vereinbart. Am heutigen Mittwoch, 22.September 2010, unterzeichnen der BTU-Präsident, Professor Walther Ch. Zimmerli, und der Geschäftsführer der KSL, Dr. Thomas Lautsch, einen entsprechenden Vertrag. Außerdem stellen die BTU Cottbus und KSL heute ihr Konzept "FIRN Cottbus" im Rahmen der BTU Energie-Woche vor.

Kooperationsvertrag für Wissenstransfer und Internationalität

Die Kooperation schafft ein hohes Maß an Wissenstransfer und Internationalität. Dabei soll die Interdisziplinarität und Innovation im Bereich Bildung, Wissenschaft, Forschung, Technologieentwicklung und Wirtschaftsförderung für beide Vertragsparteien und für die Region nutzbar gemacht werden. "Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll, entsprechend dem Unternehmensziel der KSL, die nachhaltige Projektentwicklung und kompetente Begleitung während der Standortentwicklung für das Kupferbergwerk sein", so Dr. Thomas Lautsch. Die BTU möchte im Gegenzug die Erfahrungen der KSL in einer praxisnahen Lehre einbringen. KSL wird seine fachliche Kompetenz in die Ausgestaltung der BTU-Lehrpläne mit einbringen und es werden gemeinsame Lehrveranstaltungen durchgeführt. Die Kooperationsvereinbarung verfolgt zusätzlich das Anliegen, jungen Menschen in der Region durch Förderung und Unterstützung eine Perspektive zu geben.

KSL im Cottbus-Industriebeirat

KSL unterstützt als Teil des "Forschungsinstitut Ressourcennutzung - Cottbus-Industriebeirats das gemeinsame Bewerbungskonzept der BTU Cottbus mit dem Geoforschungsinstitut Potsdam (GFZ) beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. Mit diesem Konzept will die BTU eine Spitzenforschungseinrichtung in die Lausitz holen. Integrierter Bestandteil des Konzepts ist die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. In einem Industriebeirat sind neben KSL deshalb auch weitere namhafte Firmen des Landes Brandenburg vertreten: BASF, Vattenfall Europe AG, ENERTRAG AG, ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH und PCK Raffinerie GmbH. "Gelingt es, die Einrichtung in Cottbus zu etablieren, würde der Hochschulstandort und die gesamte Region eine enorme internationale Anerkennung erfahren. Das wollen wir als KSL unterstützen", erläutert Thomas Lautsch. Kernthema des Antrags ist die Entwicklung nachhaltig wirksamer Konzepte und Technologien zur effizienten Nutzung der einheimischen Ressource Braunkohle. Bis zum Jahresende 2010 wird die Entscheidung fallen, ob am Standort Cottbus das bundesweit einmalige Ressourceninstitut etabliert werden kann.

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