Weitere Projektentwicklung

Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH wird in den kommenden Monaten den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten auf die Fortführung des Raumordnungsverfahrens für das Kupfererzbergwerk legen, das erklärte der Geschäftsführer Thomas Lautsch heute Abend vor Pressevertretern in Spremberg. Nächste Planungsschritte für den künftigen Abbau von Kupfererz sowie Feldarbeiten, wie beispielsweise Bohrungen zum weiteren Erkenntnisgewinn über das Kupfervorkommen in der Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife, werden sich am Fortgang des Genehmigungsverfahren ausrichten.

Im Rahmen dieser Umstrukturierung wird die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH zum Jahresende 2012 das Team vor Ort in Spremberg auf vier Mitarbeiter verkleinern. "Um das Projekt erfolgreich auf die nächste Stufe zu bringen, ist die aktuelle Verkleinerung des Teams leider unumgänglich", so Lautsch weiter.

Vor dem Hintergrund der erheblichen Verwerfungen am internationalen Kapitalmarkt und der schwankenden Rohstoffpreise haben die Minera S.A. und die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH beschlossen, zunächst das Raumordnungsverfahren für das künftige Kupfererzbergwerk voranzutreiben.

Bislang hat die Muttergesellschaft Minera S.A. etwa 30 Millionen Euro in das Projekt der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH investiert und zahlreiche Genehmigungs- und Erkundungsmaßnahmen, wie Bohrungen und eine seismische Untersuchung des tiefen Untergrunds, durchgeführt.

 

KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH

Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH ist ein Bergbauunternehmen in der Mitte Europas. Es ist ausgerichtet auf den Abbau von Kupfererz in der Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife im brandenburgischen Spree-Neiße-Kreis sowie einem angrenzenden Gebiet in Sachsen. Seit September 2009 wurden drei Erkundungsbohrungen im Erlaubnisfeld durchgeführt. Im Mai 2010 wurde der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH der Abbau der Lagerstätte durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) in Cottbus bewilligt. Anfang 2011 erteilte das Sächsische Oberbergamt in Freiberg die Bewilligung für den sächsischen Teil der Lagerstätte. Zwischen Februar und März 2011 wurden im Auftrag der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH seismische Erkundungen im Gebiet Spremberg durchgeführt. Im Juni 2012 hat die Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren für das Kupferbergwerk Spremberg stattgefunden.

Weitere Informationen unter www.kupferschieferlausitz.com.

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