Wasserbelastung

Findet eine Belastung der Spree durch Salze statt?

Damit das Bergwerk trocken bleibt, muss zulaufendes Tiefenwasser abgepumpt werden. Dieses ist mineralisiert. Überschüssiges Wasser wird dann in die Vorflut, bei uns ist das die Spree, abgeleitet. Dabei wird die Spree im Rahmen der erlaubten Grenzwerte mit Salzen belastet. Der Wasserzustand wird jedoch mit einem permanenten Monitoring auf seine Qualität hin überprüft und es wird durch KSL und die zuständigen Behörden sichergestellt,
dass die Grenzwerte nicht überschritten werden.

Wird die Landwirtschaft und Forstwirtschaft um Spremberg von dem Bergwerk
durch belastetes Wasser beeinträchtigt?

Nein.

Wird belastetes Wasser in den Kreislauf der lokalen Infrastruktur einfließen?

Im Raumordnungsverfahren wird geprüft, ob und inwieweit die Betriebswässer des Kupferbergwerks in die vorhandene Infrastruktur für Wasseraufbereitungen eingebunden werden können.

 

Für das Bergwerk wird dem natürlichen Kreislauf Wasser entzogen.
Fehlt dieses Wasser an anderer Stelle? Ist dadurch der Grundwasserspiegel ggf. gefährdet?

Nein, der Zufluss von Grundwasser in die Grube wird in einem solch geringen Maße geschehen, dass der Grundwasserspiegel nicht gefährdet wird.

Kupferschieferlausitz

KSL