Weitere Aspekte des Projekts

Mit welchen Abbauverfahren möchte die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH den Bergbau
in und um Spremberg betreiben?

Der Abbau wird unter Tage stattfinden, dadurch werden Auswirkungen auf Natur und Mensch minimiert. Unter Tage wird das Erz zunächst durch Bohr- und Sprengarbeit gelöst. Anschließend transportieren Fahrlader das Erz zu Brechanlagen. Nach dem Brechen wird das Erz durch Gummigurt-Förderer zum Schacht transportiert, wo es zutage gehoben wird.

Mit dem hier durchgeführten Abbauverfahren, dem sogenannten Örterbau, wird das Hangende durch stehengelassene Pfeiler unterstützt. So wird ein Bruch des Hangenden vermieden.

 

Wie wird die Landschaft der Lausitz durch den ggf. stattfindenden Kupferabbau beeinflusst?

Der Umweltschutz spielt für uns eine große Rolle. Der Kupfererzabbau findet unter Tage statt, d.h. der Abbau selbst wird nicht sichtbar sein und die Landschaft nicht großflächig beeinträchtigt.

Die Gewinnungsarbeit unter Tage wird über Tage nicht zu spüren sein. In Teilbereichen der Abbaufläche wird es zu geringfügigen Absenkungen der Erdoberfläche kommen.

Wenn die Tailings/Aufbereitungsrückstände an der Tagesoberfläche verwahrt werden, werden sie sichtbar sein.
Die in Anspruch genommenen Flächen sollen Zug um Zug rekultiviert werden.

 

Soll auch die Verhüttung hier stattfinden?

Nein, die Anlagen in Spremberg werden ein Kupferkonzentrat erzeugen. Abnehmer für solche Konzentrate gibt es in vielen Ländern Europas.

 

Wird es Lärm-Emissionen geben, die die Bewohner der Stadt Spremberg oder der Umgebung beeinträchtigen?

Die Schacht- und Tagesanlagen des Kupferbergwerks werden entsprechende Abstände zu Siedlungen etc. einhalten. Die Bewohner der Stadt Spremberg werden keine Beeinträchtigungen spüren.

 

Mit welchen Aufbereitungsmethoden wird gearbeitet?

Für die Aufbereitung wird das Erz zunächst gemahlen und anschließend durch Flotation aufkonzentriert.

Kupferschieferlausitz

KSL