Pressemeldung
Spremberg, 8. Dezember 2025 – KSL Kupferschiefer Lausitz hat am 6. Dezember einen Inforaum am Spremberger Marktplatz eröffnet. Im Beisein von Bürgermeisterin Christine Herntier sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wurde die neue zentrale Anlaufstelle für Dialog und Informationen feierlich eingeweiht.
Bergbau der Zukunft – heute schon erleben
Mit Plakatwänden und Exponaten macht der Inforaum sichtbar, wie Kupfer ab Mitte der 2030er Jahren in der Lausitz gefördert werden soll. „Wir wollen den Sprembergern zeigen und erläutern, wie wir unser Vorhaben in den letzten zwei Jahren weiterentwickelt haben und welche konkreten Schritte nun vor uns liegen“, betonte Blas Urioste, Gesamtverantwortlicher Deutschlandgeschäft bei KSL, bei der Eröffnung.
Bürgermeisterin Christine Herntier hob die Bedeutung des Dialogs hervor: „Dieser Raum schafft einen Ort der Begegnung, an dem die Menschen in Spremberg Fragen stellen, Sorgen adressieren und das Projekt aktiv mitgestalten können. Transparenz ist die Grundlage für Vertrauen.“
Führungen für Einzelpersonen und Gruppen
Der KSL-Inforaum Am Markt 5 steht allen Interessierten offen. Einzelpersonen und Gruppen können sich für Führungen unter anmelden. „Wir wollen das Projekt gemeinsam mit den Menschen in der Region entwickeln. Transparenz und Dialog sind für uns keine Pflichtübung, sondern Grundvoraussetzung“, so Urioste.
Neue Raumverträglichkeitsprüfung läuft
Parallel zur Eröffnung des Inforaums hat KSL bei der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg (GL) eine neue Raumverträglichkeitsprüfung eingeleitet. Am 24. November hat die GL eine Antragskonferenz zum Vorhaben von KSL in Cottbus durchgeführt. Im Zentrum stand dabei die Erörterung des von der KSL vorgeschlagenen Untersuchungsrahmens für die anstehende Raumverträglichkeitsprüfung. Diese soll im Jahr 2026 erfolgen und als Vorbereitung der darauffolgenden Planfeststellung dienen. Ziel ist es, das das Projekt im Einklang mit den Belangen der Region umzusetzen.
Projekt mit Bedeutung für die Region
Das Vorhaben von KSL zählt zu den bedeutendsten Rohstoffprojekten Europas. Mit rund 1.000 direkten Arbeitsplätzen und erheblicher regionaler Wertschöpfung kann das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel in der Lausitz und zur Rohstoffunabhängigkeit Deutschlands und Europas leisten. Auch die Stadt Spremberg würde von den Gewerbesteuereinnahmen profitieren.
Über KSL
Kupferschiefer Lausitz GmbH (KSL) ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Spremberg. Unser Ziel ist es, in den 2030er Jahren mit der Kupferproduktion in der Lausitz zu beginnen.
Als deutsche Tochtergesellschaft der Bergbau-Holding Minera S.A. verfügen wir über jahrzehntelange Erfahrung in der Exploration, Entwicklung und Produktion von Bergbauprojekten und werden von einem exzellenten technischen Team und einem internationalen Netzwerk erstklassiger Partner in den Bereichen Technik und Ingenieurwesen unterstützt.
In Deutschland haben wir ein Netzwerk mit führenden Planungs- und Ingenieurbüros aufgebaut und arbeiten eng mit Forschungseinrichtungen wie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, dem Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie Freiberg (HIF) und dem Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam zusammen.