Nein. Das Bergwerk selbst dringt nicht in den Grundwasserspiegel ein und steht auch nicht mit den verschiedenen Grundwasserleitern, die für die Region wichtig sind, in Verbindung. Der mögliche Zufluss von Grundwasser im Bergwerk stammt aus einer Tiefe von über 600 m und hat mit dem Grundwasser, aus dem etwa das Trinkwasser für Spremberg gewonnen wird, nichts zu tun.
Im Gegensatz zu Lockergesteinen, in denen sich Grundwasserleiter bilden, gibt es in den Festgesteinen, in denen sich unsere Ressource befindet, nur Kluftgrundwasser. Somit gibt es keine Verbindung zwischen dem Grundwasserspiegel, dem Bergwerk und dem Grubenwasser. Lediglich die geplanten Schächte werden das Grundwasser durchdringen. Alle technischen Lösungen (z. B. Schachtabdichtungen) sind Stand der Technik und bewährt – auch in vergleichbaren deutschen und europäischen Projekten.